Ratgeber

Kiesflächen richtig pflegen

Kiesflächen sind in Bewegung, sie leben vom Zusammenspiel mit anderen Belägen und Materialien, ja sie „atmen“ sogar, da Regenwasser direkt im darunterliegenden Untergrund versickern kann. Wie alles Lebendige brauchen sie allerdings auch Pflege, die auf Dauer schon mal eine kleine Herausforderung sein kann.

Die Oberfläche sollte einmal pro Woche mit einem Kiesrechen nachgearbeitet werden. Laub und andere organische Materialien sollten ebenfalls entfernt werden. Ansonsten zersetzen sie sich und bilden optimalen Nährboden für das meist unerwünschte Beikraut, im Volksmund auch Unkraut genannt.

Chemische Unkrautvernichtungsmittel auf Wegen und Plätzen sind verboten und dürfen dort nicht angwendet werden. Der Grund für das Verbot ist, dass die Böden in diesen Bereichen die Wirkstoffe nicht abbauen  und dadurch schnell in die Gewässer oder das Grundwasser gelangen können.

Mittels thermischer Unkrautbekämpfung lassen sich die unerwünschten Beikräuter auf ökologische Weise reduzieren. Wir arbeiten mit einem System, dass auf Heisswasser basiert in Kombination mit einem biologisch abbaubaren, umweltfreundlichen Ökoschaum.

Tipp: Klare Abgrenzungen, vor allem, wenn das Kiesbeet direkt im Anschluss an eine Rasenfläche oder ein normales Beet liegt, verhindern, dass Steine auf Wanderschaft gehen oder sich mit anderen vermischen.